MTV 1862 e.V. Vorsfelde, 38448 Wolfsburg, Carl-Grete Str. 41
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Ab 9. Januar (vorläufig befristet bis April) bieten wir im Kursprogramm der Fitness-Sparte Power -Yoga mit Candace Moore an:

jeden Donnerstag 20-21 Uhr

Candace über sich:
Ich praktiziere Yoga seit etwa 15 Jahren. Ich wurde im Ashtanga Yoga in Thailand durch Mark Ansari ausgebildet – er ist ein direkter Schüler von Patthabi Jois, aber ich habe schon viele verschiedene Yoga-Stile praktiziert.  Yoga und gesundes Leben waren schon immer eine Leidenschaft von mir. Ich schreibe auch einen Blog darüber der YogabyCandace.comheißt und habe gerade meine erste Yoga-CD herausgebracht, die „Sweat“ heißt und auf meiner Website bestellt werden kann.  Ich experimentiere gerne in der Küche mit gesunden Rezepten (momentan esse ich am liebsten Curry) und ich liebe es zu reisen und zu schreiben. Ihr könnt mit mir auf Facebook (facebook.com/yogabycandace), Twitter (twitter.com/yogabycandace), instagram (instagram.com/yogabycandace) oder auf meiner Website in Kontakt treten.

Fragen, die oft gestellt werden:

1.    Was ist Yoga?
Yoga hat seinen Ursprung in Indien und  wurde für Jahrtausende von Lehrern an Schüler weitergegeben. Eine Yoga-Stunde ist eine körperliche Übung, die Kraft, Flexibilität und Ausdauer aufbaut. Diese Übung trainiert auch deine Lungen, damit sie mit voller Kapazität atmen, was hervorragend für die inneren Organe ist. Mental hilft Yoga die Nerven zu beruhigen, Angst zu verringern, fördert einen ausgeruhten Schlaf, verbessert die Konzentrationsfähigkeit und hilft bei Depressionen und Wut.
Aber Yoga ist weit mehr als ein Workout. Was ich am meisten an Yoga liebe ist, dass man sich selbst kennenlernt. Wenn du dich auf deiner Yoga-Matte einfindest und mit der Übung beginnst kommt so viel über dich ans Tageslicht. Versuche genau aufzupassen, was mit dir passiert während der Yoga-Stunde. Bist du schnell frustriert? Sauer? Fröhlich? Spricht dein Ego mit dir? Bemerke deine Gedanken genau, und dann lass sie los. Das ist das Wichtigste – Die Gedanken einfach ziehen zu lassen. Jede Übung, jede Stunde ist anders und die Reise auf der du dich befindest, ist am wichtigsten. Yoga ist eine Meditation in Bewegung.

2.    Einige der Posen, die du unterrichtest, kann ich nicht ausführen. Was soll ich tun?
Bitte, bitte, bitte hör auf deinen eigenen Körper. Du musst nie genau das machen, was ich mache. Beim Yoga sprechen wir davon, eine „Grenze zu finden“. „Die Grenze“ ist der Ort, an dem du dich selbst herausforderst und dich anstrengst, aber du nicht soweit gehst, dass du Schmerzen hast. Während der Übung solltest du NIE Schmerzen haben. Wenn ich etwas mache, was du nicht machen kannst hast du zwei Optionen 1) Du kommst in die Kindeshaltung und ruhst dich aus; oder 2) Versuche etwas weniger zu tun und tue das, was du kannst.

3.    Was soll passieren, wenn wir am Ende der Stunde in „Savasana“ liegen?
„Savasana“ ist der absolut wichtigste Teil der ganzen Yoga-Übung. Es hilft deinem Körper dabei, all die guten Dinge, die du während der Yoga-Stunde getan hast, aufzunehmen. Es ist ein Moment, in dem wir still und ruhig sein sollten. Wenn Gedanken kommen, lass sie einfach ziehen. Ich mache wahrscheinlich die Runde und rücke euch etwas zurecht. Wenn du nicht willst, dass ich dich berühre, sag mir bitte Bescheid. Wenn ich dich „zurechtrücke“ versuche einfach ganz relaxt dazuliegen.

4.    Warum praktiziert man Yoga barfuß?
Wenn man Yoga barfuß praktiziert ist es für deine Zehen am einfachsten sich zu bewegen. Wir zwängen unsere Zehen jeden Tag in enge Socken und Schuhe und verlieren so die Muskelstärke in unseren Füßen. Dies kann zu Sehnenentzündungen, Rückenproblemen, Haltungsproblemen etc. führen. Durch Yoga kannst du die kleinen Muskeln in deinen Füßen und Zehen aufwecken und so deine Balance und Gesundheit verbessern. Wenn du gerne Socken tragen möchtest, möchte ich vorschlagen, dass du dir Zehensocken besorgst, damit die Zehen sich einzeln bewegen können. Natürlich kannst du tragen, was du möchtest, aber den größten Nutzen wirst du bekommen, wenn du Yoga barfuß praktizierst.

5.    Was passiert am Anfang einer Yoga-Stunde?
Am Anfang einer Stunde, versuche ich etwas zu tun um unsere Aufmerksamkeit in uns zu richten. Das ist nur ein Moment, in dem du dir selbst sagst „Ok, ich bin jetzt in der Yoga- Stunde. Was auch immer heute schon passiert ist oder auch gestern, das lasse ich jetzt los. Ich versuche nicht darüber nachzudenken, was ich später noch tun muss, oder was ich morgen noch tun sollte. Ich versuche präsent zu sein und mich auf meinen Atem zu konzentrieren.  Diese Stunde ist nur für mich und meine Gesundheit, ich versuche an nichts anderes zu denken.“

6.    Am Ende der Stunde sagst du „Namaste“. Was bedeutet das?
Das kommt aus dem Sanskrit. „Nama“ bedeutet „Ich verneige mich“ und „te“ bedeutet“ dich/du“. Es bedeutet nur, dass du Hallo oder Tschüß sagst ohne irgendwelches Ego.

 

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