MTV 1862 e.V. Vorsfelde, 38448 Wolfsburg, Carl-Grete Str. 41
05363-71347
MTV 1862 e.V. Vorsfelde
Carl-Grete Str. 41
38448 Wolfsburg
„Wahnsinniger Sprung“ des VfB in Richtung Verbandsliga

Wolfsburg Vorsfelde unterliegt 25:30 in der Handball-Landesliga.

Mit 25:30 (11:16) verloren die Handballer des MTV Vorsfelde II in Northeim und sind nun punktgleich mit den Abstiegsrängen der Landesliga. Spitzenreiter VfB Fallersleben feierte beim 31:28 (13:13)-Sieg bei SG Zweidorf/Bortfeld einen wichtigen Sieg im Kampf um den Verbandliga-Aufstieg.

Northeimer HC II – MTV Vorsfelde II 30:25 (16:11). Als wäre die Verletztenliste nicht schon lang genug, sagten kurzfristig auch noch beide Torhüter ab. Fabian Lemm und Sebastian Klar mussten passen, so dass Dominik Poley einspringen musste. Beim Warmmachen winkten auch Julian und Fabian Kelm ab. Beide konnten nur sehr eingeschränkt eingesetzt werden. „Unter den gegebenen Umständen war das eine gute Leistung“, betonte MTV-Trainer Siggi Klar. Gerade Jugendspieler Marius Kusian überzeugte. „Marius hat fast durchgespielt, einen tollen Eindruck hinterlassen“, lobte Klar den 18-jährigen.

Am Einsatzwillen und an der Einstellung lag es ohnehin nicht. Die Vorsfelder kämpften, leisteten Gegenwehr beim heimstarken HC. Doch gegen die individuelle Klasse der Northeimer, die durch drei Spieler der Oberligamannschaft verstärkt antraten, war wenig zu machen. „Der Rückraum des HC bestand aus Oberligaspielern, die allein 16 Tore gemacht haben“, erklärte Klar. „Wir lagen zwischenzeitlich mit zehn Toren hinten, haben uns aber nie hängen lassen und sind drangeblieben.“

MTV Vorsfelde II: Poley – Bleicher (2), Guiret (5), Helmsing (1), J. Kelm (1), F. Kelm (2), Möllring (1), Rehaag (3), Schrader (5), Wenzel (2), Kusian (3).

SG Zweidorf/Bortfeld – VfB Fallersleben 28:31 (13:13). Erst in der Woche hatte der VfB Michael Schmidt von Viertligist Stralsunder HV verpflichtet – und der Kreisläufer feiert nach seiner Einwechslung zur Halbzeit ein starkes Debüt. „Michael hat seine Aufgabe in der Abwehr übermäßig gut erfüllt. Über die Sicherheit in der Abwehr haben wir auch mehr Möglichkeiten nach vorne bekommen“, sagte Uwe Wacker.

Mit der ersten Halbzeit war der VfB-Trainer völlig unzufrieden: „Das 13:13 war noch glücklich. Wir haben das körperbetonte Spiel von Bortfeld nicht angenommen und in der Defensive nicht gut gestanden.“ Erst nach einer emotionalen Halbzeitstandpauke wachte der VfB allmählich auf und entdeckte alte Tugenden wieder, sogar ein zeitweiliger Drei-Tore-Rückstand konnte wettgemacht werden. „Das war ein moralischer Sieg der Mannschaft“, sagte Wacker und ergänzte mit Blick auf die Niederlage von Verfolger Rhumetal: „Das war ein wahnsinniger Sprung Richtung Verbandsliga.“

VfB: Heinecke, Hoch – Georgiev (1), Siemann (5), Tangermann (4), Behrens (5), Frerichs (1), Schulenburg (1), Poplawski (9), del Pino (3), Bichbäumer, Sperling, Blumberg, Schmidt (1). kis