MTV 1862 e.V. Vorsfelde, 38448 Wolfsburg, Carl-Grete Str. 41
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Freude am Handball ist zurück

Vorsfelde Drittligist MTV Vorsfelde feiert beim 23:19 gegen Pirna den zweiten Sieg in diesem Jahr.

Von Nico Mohrmann

 

 

Michael Schwoerke (links) war mit acht Treffern erfolgreichster MTV-Torschütze. Es hätten noch mehr sein können. Nach der dritten Zwei-Minuten-Strafe...
Michael Schwoerke (links) war mit acht Treffern erfolgreichster MTV-Torschütze. Es hätten noch mehr sein können. Nach der dritten Zwei-Minuten-Strafe...
Foto: Helge Landmann/regios24

Der MTV lebt wieder in der dritten Handball-Bundesliga. Die Vorsfelder fuhren am Samstag den zweiten Sieg im dritten Spiel des Jahres ein. Beim 23:19 (11:9) gegen den ESV Lok Pirna überzeugte vor allem die Abwehr.

Es war die zweite Partie für die Vorsfelder in der BBS-Halle, in die sie aktuell ausweichen müssen – und es gab den zweiten Sieg! „Die Halle liegt uns offenbar nicht so schlecht“, sagt MTV-Trainer Mike Knobbe, betont aber auch: „Pirna ist keine Spitzenmannschaft. Aber ich denke, wir haben insgesamt verdient gewonnen.“

Wie schon vor zwei Wochen beim 28:22-Erfolg gegen Leipzig profitierten die Gastgeber von einem insgesamt konzentrierten Auftritt. Dabei ging die Anfangsphase ziemlich in die Hose. Mit 2:6 (11. Minute) lag der MTV hinten. Knobbe nahm eine Auszeit und fand offenbar die richtigen Worte. „Ich habe den Jungs verdeutlicht, dass sie nicht wach sind und in der Deckung aggressiver arbeiten müssen. Das haben sie dann auch beherzigt“, erklärt Knobbe. Denn danach setzte das Team die Vorgaben um, lag beim 8:7 (25.) erstmals in Führung. Bis zur Pause wurde es dann ein Zwei-Tore-Vorsprung.

Nach dem Wechsel gönnten sich die Vorsfelder kaum eine echte Schwächephase und hielten die Führung durchgehend bei zwei bis drei Toren. Zeitweise taten sich beide Teams extrem schwer mit Torerfolgen.

In der 53. Minute kassierte Michael Schwoerke, der bis dahin acht Tore erzielt hatte, beim Stande von 18:15 die dritte Zwei-Minuten-Strafe und sah Rot. Doch auch davon ließen sich die Vorsfelder nicht beirren und brachten den Sieg ins Ziel. „Wir haben uns auch in den Unterzahl-Situationen clever verhalten. Deswegen haben wir uns den Sieg auch verdient“, so der MTV-Coach.

Der zweite Sieg im dritten Spiel des Jahres macht jetzt sogar wieder ein wenig Hoffnung. Das rettende Ufer ist zwar immer noch sechs Punkte weg. Klar ist aber auch, dass die MTV-Akteure die Freude am Handball wiedergefunden und jetzt auch das Gewinnen wieder erlernt haben. Knobbe: „Es hilft uns auch nicht, jetzt auf die Nichtabstiegsplätze zu schauen. Wir wollen einfach unsere Ausgangssituation verbessern.“

MTV Vorsfelde: Krüger, Rüger – Jovicic, Kühlbauch (3), Schwoerke (8/2), Johow (2), Basile (2), Groenewold (3), Bock, Frerichs (1), Nikolayzik, Schilling, Knaack (4).