MTV 1862 e.V. Vorsfelde, 38448 Wolfsburg, Carl-Grete Str. 41
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MTV 1862 e.V. Vorsfelde
Carl-Grete Str. 41
38448 Wolfsburg
Erst spielen, dann diskutieren

Vorsfelde "> Handball-Drittligist MTV Vorsfelde gastiert in Baunatal. Danach geht’s ums Thema Patte.

Von Nico Mohrmann

Einmal noch Kräfte mobilisieren und durchstarten: Die Spieler des MTV Vorsfelde (blaue Trikots) müssen ihr letztes Spiel vor der Weihnachtspause beim...
Foto: Anja Weber/regios24

Die Weihnachtspause für die Vorsfelder Drittliga-Handballer rückt immer näher. Noch ein Spiel muss der MTV in diesem Jahr absolvieren. Allerdings ist es das schwerste Spiel. Und mit dieser Partie sind auch noch nicht alle Arbeiten in diesem Jahr abgeschlossen.

Denn nach der Begegnung bei Spitzenreiter GSV Eintracht Baunatal (Samstag, 20 Uhr) geht es vor allem darum, den Spielbetrieb für die Rückserie zu sichern. Die Diskussion um das Haftmittel-Verbot (wir berichteten) geht weiter.

Die Zusammenfassung der vergangenen Tage: In der Nacht von Sonntag auf Montag nach der Partie gegen den HC Elbflorenz wurde die Halle gründlich von einem Reinigungsdienst in Ordnung gebracht. Am Montagmorgen inspizierten Vertreter der Stadt Wolfsburg, der Vorsfelder Schule und des MTV die Halle, um sie auf mögliche Rückstände zu untersuchen.

Das Ergebnis ist unbefriedigend. „Es ist noch kein eindeutig positives Ergebnis erzielt worden“, berichtet Werner Reimer, 1. Vorsitzender des Vereins. Hintergrund: Eigentlich soll es ein grundsätzliches Patte-Verbot in der Halle im Eichholz geben. Für die Partie am Sonntag gab es eine Ausnahmegenehmigung, denn ansonsten hätte die Partie gegen Elbflorenz ausfallen müssen, da eine Haftmittel-Erlaubnis in der 3. Liga Pflicht ist. Die Zukunft des MTV in der 3. Liga ist offen. Am Montag will sich Reimer zusammen mit MTV-Spartenleiter Michael Schwoerke erneut mit Vertretern der Stadt an einen Tisch setzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Auf das Spiel am Samstag in Baunatal hat diese Diskussion keinen Einfluss. Da müssen die Vorsfelder vor allem versuchen, sich gegen den Tabellenführer, der erst zwei Partien verloren hat, gut aus der Affäre zu ziehen. Dass der MTV das gegen gute Gegner auch kann, hat er am vergangenen Wochenende bewiesen. Gegen Elbflorenz, das zu den Teams mit den höchsten Etats zählt, wäre sogar mehr drin gewesen als nur die respektable 23:28-Niederlage. Die da gezeigte Leistung sollte den Vorsfeldern Mut machen für die Aufgabe am Samstag. Die letzte, bevor sich die Mannschaft nach einer schweren Halbserie ein wenig ausruhen darf.