MTV 1862 e.V. Vorsfelde, 38448 Wolfsburg, Carl-Grete Str. 41
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Sportgericht sorgt beim MTV für etwas mehr Planungssicherheit

Vorsfelde Protest des Handball-Oberligisten Northeimer HC abgewiesen.

Von Jens Semmer

Nach Abweisung des Northeimer Protests ist für Nils Borchers (am Ball) und den MTV Vorsfelde der Weg in die 3. Liga auch formell frei.
Foto: regios24/Weber

Fast fünf Wochen nach dem letzten Spiel der Oberliga-Saison 2012/2013 sind die Handballer des MTV Vorsfelde auch vom Sportgericht als niedersächsischer Meister bestätigt worden – zumindest in erster Instanz. Ein Einspruch des Tabellenzweiten, Northeimer HC, wurde als unbegründet zurückgewiesen.

„Ich hoffe, dass in spätestens zwei Wochen, nach Ablauf der Einspruchsfrist, auch die letzten formalen Zweifel ausgeräumt sind.“
Werner Reimer, Vorsitzender MTV Vorsfelde, zum Einspruch der Northeimer.

Hintergrund des Einspruchs sei eine falsche Eingabe im Online-Meldesystem sis-handball gewesen, erläuterte MTV-Vorsitzender Werner Reimer auf WN-Anfrage. „Die Heimmannschaften geben nach Spielende die Ergebnisse in das System ein. Wir hatten Anfang Mai bei HF Helmstedt-Büddenstedt mit 34:20 gewonnen. Online wurde aber ein 33:20 eingegeben.“

Der Fehler im Internet fiel jedoch zunächst niemandem auf. Die Folge: Am Ende der Saison wiesen Vorsfelde und Northeim jeweils 45:15 Punkte und eine Tordifferenz von jeweils plus 145 auf. „Das hätte bedeutet, dass wir zwei Entscheidungsspiele um die Meisterschaft und den Aufstieg gegen Northeim hätten austragen müssen“, erklärt Reimer.

Dann aber fiel dem MTV das falsche Ergebnis des Helmstedt-Spiels auf, woraufhin der Staffelleiter das Ergebnis im Meldesystem änderte. Drei Tage später legten die Northeimer Protest ein. Diesen lehnte nun das Verbandssportgericht ab. „Mit Freude haben wir das Urteil zur Kenntnis genommen“, so Reimer.

„Unsere Planungen für die kommende Saison in der 3.Liga Ost laufen bereits auf vollen Touren“, betont Reimer. Für Gespräche mit Sponsoren und Spielern sei aber Rechtssicherheit unverzichtbar. „Durch das Verfahren besteht aber ein Stück theoretische Rest-unsicherheit. Ich hoffe, dass in spätestens zwei Wochen, nach Ablauf der Einspruchsfrist, auch die letzten formalen Zweifel ausgeräumt sind“, blickt der MTV-Vorsitzende voraus.