MTV 1862 e.V. Vorsfelde, 38448 Wolfsburg, Carl-Grete Str. 41
05363-71347
MTV 1862 e.V. Vorsfelde
Carl-Grete Str. 41
38448 Wolfsburg
VfL siegt im Derby gegen MTV-Reserve 33:32

Handball-Landesliga der Männer: VfB Fallersleben bleibt durch Auswärtssieg im Aufstiegsrennen dabei

 

Von Kilian Symalla

WOLFSBURG. Wichtige Siege fuhren der VfB  Fallersleben und der VfL Wolfsburg in der Handball-Landesliga der Männer ein. Fallersleben hielt sich im Aufstiegsrennen, der VfL spielte sich mit dem Derby-Sieg über den MTV  Vorsfelde II einen Vorteil im Abstiegskampf heraus.

MTV Groß Lafferde - VfB Fallersleben 18:33 (9:16). Nach zehn Minuten hatte sich der VfB bereits einen komfortablen Vorsprung erarbeitet. Mit 8:3 führten die Fallersleber bis dahin, bis zur Halbzeit bauten die Gäste die Führung noch auf zwei Tore mehr aus. Die Partie schien entschieden. Und dennoch gab sich der VfB damit nicht zufrieden. "Wir haben in der zweiten Hälfte nochmal aufgedreht", berichtet Trainer Christoph Geis, der sich zufrieden mit der gesamten Mannschaft zeigte. "Die Tore sind verteilt, es waren alle gefährlich", merkt er an. Auch defensiv stimmte es. "Die Abwehr stand wieder stark. Dass wir weniger als 20  Treffer kassiert haben, spricht für sich", betont Geis. Den Rückstand auf Edemissen konnten die Fallersleber zwar nicht verringern, aber immerhin die Tordifferenz verbessern.

VfB Fallersleben: Behne, Tümler - Heimann (4), A. Witzke (3), Dehnhardt (3), Ermisch (3), Georgiev (5), Wöhner (1), Grassel (7), C. Witzke (7), Leunig.

VfL Wolfsburg - MTV Vorsfelde II 33:32 (17:14). Zwei Spieltage vor dem Saisonende verlässt der VfL erneut den Abstiegsrang. Der Derby-Erfolg über den formstarken MTV überraschte. Doch war klar, dass die Wolfsburger diese Chance nutzen müssten, um die Klasse halten zu können. Es war das letzte Heimspiel in dieser Saison. "Wir sind froh, dass wir die zwei Punkte geholt haben, das war wichtig", betont VfL-Trainer Andreas Kruse.

Dessen Team übernahm früh die Kontrolle, führte auch im zweiten Durchgang fast durchgehend mit zwei bis drei Toren Vorsprung. Erst zum Ende der Partie gelang den Gästen der 32:32-Ausgleich. Doch mit der Schlusssirene erarbeiteten sich die Hausherren noch einen Siebenmeter, den Joachim Jeziorowski eiskalt verwandelte. "Der Sieg ist verdient, letztlich aber glücklich", sagt Kruse.

Sein Pendant aus Vorsfelde ärgerte sich ob der ausgelassenen Möglichkeiten. "Wir haben viele Hochkaräter liegen lassen und waren in der Abwehr zu zahm. Da war keine Gegenwehr zu spüren", sagt Jan Krogmann, der Trainer Christian Wosnitza vertrat.

VfL Wolfsburg: Ermisch, Poley - Boerger (1), Pfalzgraf (4), Weber (9), Jeziorowski (3), Kruse (7), Bichbäumer (3), Perduns (1), Horatschek (2), Witzke (3), Schmidt, Willnat.

MTV Vorsfelde II: Lemm, Zwengel - Hofmann (2), Bleicher, Barkallah, Schrader (5), Fl. Guiret (1), Fa. Guiret (1), Haselhorst (5), Johow (13), Koch (5), Möllring, Vetter.

VfL-Spielertrainer Andreas Kruse (rechts) setzt sich in dieser Szene gegen den Vorsfelder Florian Guiret durch.

Foto: regios24/Joachim

Wolfsburger Nachrichten: 28. Maerz 2011, Lokalsport Wolfsburg, Seite 43