MTV 1862 e.V. Vorsfelde, 38448 Wolfsburg, Carl-Grete Str. 41
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Acht Minuten kosteten TG Jugenddorf den Sieg

Lebenstedt Die personell geschwächten Landesliga-Handballerinnen aus Lebenstedt unterlagen dem MTV Vorsfelde am Ende deutlich.

Von Dennis Lendeckel

Die Jugenddorferin Sabina Konietzko (rechts) lässt die Vorsfelder Abwehr einfach stehen.
Foto: Dennis Lendeckel

Im Kampf um den vierten Rang in der Handball-Landesliga der Frauen musste die TGJ Salzgitter einen Rückschlag hinnehmen. Gegen einen starken MTV Vorsfelde unterlagen die Lebenstedterinnen mit 25:31 (15:16).

 

Nach sechs Siegen aus den letzten sieben Spielen traf die TGJ auf einen Gegner, der gerade den Tabellenführer gestürzt und so Selbstvertrauen getankt hatte. Das bekamen die personell arg gebeutelten Gastgeber zu spüren.

Dennoch entwickelte sich eine sehr ansehnliche Partie. Die TG begann enorm beweglich, ließ den Ball zirkulieren und zeigte sich sehr treffsicher. Viel lief über die Außen, wo sich Maren Busch und die überragende Jobina Meyer in schöner Regelmäßigkeit in die Torschützenliste eintrugen.

Den starken Rückraum der Gäste bekam die TGJ indes nicht in den Griff. Bis zum 11:11 wogte das Spiel hin und her. Dann erzielte Vorsfelde trotz Unterzahl drei Treffer in Folge. Bis zum Wechsel kämpften sich die Jugenddorferinnen nochmals heran.

Die Gastgeberinnen gingen sogar in Hälfte zwei erneut mit 20:18 in Führung (38.). „Immer, wenn wir sie ins Laufen bringen, sehen wir gut aus“, hatte Trainer Lutz Benckendorf in der Kabine geraten. Dann kam der Wendepunkt. Binnen der verhängnisvollen acht Minuten (46.) häuften sich unnötige Ballverluste bei der TGJ und Vorsfelde übernahm mit einem 8:1-Lauf das Kommando. Das 21:26 sollte die Vorentscheidung sein. Die dünne Personaldecke schlug nun voll ins Kontor.

FAKTEN ZUM SPIEL

TGJ Salzgitter – MTV Vorsfelde 25:31 (15:16)

TGJ: Götzfried, Schudrowitz; Meyer (7 Tore), Fritzler (5), Busch (3), Kasper (3), Kleiner (3), Jennifer Pichel (3), Konietzko (1), Bondiek. dl

„Wir waren den Großteil des Spiels auf Augenhöhe mit einem starken MTV, der verdient gewonnen hat“, machte Benckendorf seinem Team keine Vorwürfe.