MTV 1862 e.V. Vorsfelde, 38448 Wolfsburg, Carl-Grete Str. 41
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MTV 1862 e.V. Vorsfelde
Carl-Grete Str. 41
38448 Wolfsburg
(dre) Finale in der Handball-Landesliga der Männer: In einem emotionsgeladenen Derby gewann Gastgeber VfL Lehre gegen Meister und Aufsteiger VfB Fallersleben mit 34:21. Im Kampf um den Klassenerhalt gelang dem MTV Vorsfelde II der Befreiungsschlag mit einem 41:26 gegen Groß Lafferde. MTV Vorsfelde II – MTV Groß Lafferde 41:26 (19:10). Von Beginn an war Vorsfelde die spielbestimmende Mannschaft und lief nie Gefahr, das Spiel zu verlieren. Bereits Mitte der ersten Halbzeit lag die Mannschaft von Coach Siggi Klar mit sechs Toren in Front. Dieser Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut. Im zweiten Durchgang spielte der MTV weiter wie aus einem Guss und wirkte dabei wie befreit. „Ein überwältigender Sieg, auch in der Höhe verdient. Besonders Torwart Rainer Kassubek war durch seine Leistung Vater des Erfolges“, berichtete Klar. Durch den hohen Erfolg sprang die Vorsfelder Reserve am letzten Spieltag noch auf den zehnten Platz und kann auch durch die gleitende Abstiegsskala nicht mehr in Gefahr kommen. Vorsfelde: Klar, Kassubek – Bleicher (3), Helmsing (3), Fl. Guiret (2), J. Kelm, Möllring (5), Rehaag (3), Schrader (8), Wenzel (2), Schilling (4), Thiele (8), Hofmann (1), Kusian (2). VfL Lehre – VfB Fallersleben 34:21 (15:12). Beide Mannschaften wurden mit Applaus empfangen. In der ersten Halbzeit begegneten sich die Kontrahenten auf Augenhöhe, die zweite Hälfte war dann, obwohl es um nichts mehr ging, von Derbycharakter geprägt. Es wurde rauer. Fallerslebens Tim Tangermann muss eine Sperre wegen eines Schlags ins Gesicht seines Gegners erwarten. Sportlich trumpften die Gastgeber auf. Aus einer sehr hart agierenden Abwehr heraus hielt der VfL den starken VfB-Angriff in Schach und erzielte im Gegenzug einfache Tore. Am Ende schraubte Lehre das Ergebnis in die Höhe. „Von uns war es keine überzeugende Leistung. Lehre hat verdient gewonnen, aber die Schiedsrichterleistung war eher fade, denn besonders die Rote Karte für Tim ist sehr tragisch für uns“, so VfB-Coach Uwe Wacker. Sein Gegenüber Michael Reckewell war hingegen sichtlich zufrieden und meinte: „Ein schöner Saisonabschluss mit Platz vier! Wir haben gut dagegengehalten und unsere Ausfälle gut kompensiert. Vorn überragte bei uns Dennis Greger.“ VfL: Ermisch, Stradtmann – Suppra (4), Greger (9), Bernhagen (4), Jakobitz (7), Schade (2), Feickert (6), Langhammer, Hunds, Pabst (2), Osumek, Prölß. VfB: Hoch, Heinecke – Schmidt (3), Georgiev (2), Siemann (3), Tangermann (5), Frerichs (3), Reitmeier, Schulenburg (1), del Pino (1), Poplawski (2), Bichbäumer, Blumberg (1), Sperling.
Meisterbesieger: Der VfL Lehre schlug den VfB Fallersleben in einem – trotz sportlicher Bedeutungslosigkeit des Spiels – emotionalen Derby mit 34:21.Photowerk (ts)
  
05.05.2014 / WAZ Seite 40 Ressort: WSPORT