MTV 1862 e.V. Vorsfelde, 38448 Wolfsburg, Carl-Grete Str. 41
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MTV 1862 e.V. Vorsfelde
Carl-Grete Str. 41
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1 x Gold und 4 x Bronze für Vorsfelder Judoka auf der Nordddeutschen Meisterschaft

Mit fünf Judokämpfern der Altersklasse U14 machten sich die Judoka des MTV Vorsfelde am vergangenen Wochenende auf den Weg nach Bremen, um auf der Norddeutschen Meisterschaft um die Medaillen zu kämpfen.

Den Anfang sollte Felix Spilner (-34Kg) bei den Jungen machen. Nach einem Auftaktsieg stand Spilner im Viertelfinale der Hamburger Nils Hollender gegenüber. Als jüngster Jahrgang musste Spilner sich dem späteren Meister trotz tollem Kampf noch geschlagen geben. In der Trostrunde zeigte der Vorsfelder dann aber vollen Einsatz und kämpfte sich mit zwei Siegen in das kleine Finale um Platz drei gegen Jannik Maurischat aus Kronshagen. Die Medaille vor Augen gab Spilner alles und bezwang seinen Gegner nach gut einer Minute mit einem Seo nage (Schulterwurf) vorzeitig.

Pia Rzepka (-30Kg) kämpfte sich in das Halbfinale, wo ihr die starke Osnabrückerin Jana Gussenberg gegenüberstand. Trotz tollen Ansätze musste sich Rzepka nach gut der Hälfte der Kampfzeit geschlagen geben.

Der folgende Kampf um Platz drei gegen die Bremerin Ronja Warnke musste nach der regulären Kampfzeit in die Verlängerung gehen, da keine der Kämpferinnen eine Wertung erzielt hatte. Mit einem Fußfeger konnte Rzepka dann aber den entscheidenden Wurf ansetzen und ihre Gegnerin besiegen.

Bis zum Halbfinale konnte auch Theres Ludwig(-48Kg) ihre Begegnungen sicher gewinnen, um dann auf Klara Skiera aus Stade zu treffen. Ludwig, die Aktivere auf der Matte, schaffte es nicht in der regulären Kampfzeit einen Vorteil zu erkämpfen, was Verlängerung bedeutete. Durch eine Unachtsamkeit geriet sie dann aber in einen Haltegriff, aus dem sie sich dann nicht mehr befreien konnte. Im Kampf um Bronze gegen Ivana Ivanski aus Hamburg musste die Vorsfelderin wiederum in die Verlängerung. Mit einem Fußwurf setzte sie dann die entscheidende Technik an, um den Kampf zu ihren Gunsten zu beenden.

Auch für Nina Lange (-63Kg) lief bis zum Halbfinale alles nach Plan, dort stand ihr die Hamburgerin Rene Lucht gegenüber. Hatte sie Lucht im letzten Jahr noch schlagen können, so hatte Lange in diesem Jahr das Nachsehen. Den Einzug in das Finale verpasst, hieß es nun auch für sie um Bronze zu kämpfen. Nach nur wenigen Sekunden setzte Lange einen Harai goshi (Hüftschwung) an und beendeten den Kampf mit der vierten Bronzemedaille für die Judokas des MTV Vorsfelde.

Lief die Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft, mit jeweils dritten Plätzen auf den Bezirksmeisterschaften und der Landesmeisterschaft noch etwas holprig, zeigte Mariele Ludwig (-44Kg) das wohl beste Judo auf dieser Meisterschaft. Gleich in ihrem ersten Kampf gegen Sophie Baumeister, der Landesmeisterin aus Schleswig Holstein, gewann sie mit einer äußerst spektakulären Bodentechnik. Den zweiten Kampf gegen Malissa Avci aus Hamburg beendete Ludwig wiederum im Bodenkampf, diese Mal mit einem Kesa gatame (Schärpenhaltegriff). Im Kampf um den Einzug in das Finale stand ihr die Lokalmatadorin Pia Sörensen gegenüber. Nach nur zehn Sekunden setzte Ludwig einen Uchi mata (Innenschenkelwurf) an, um Sörensen voll auf den Rücken zu werfen und in das Finale einzuziehen. Dort wartete nun mit Svenja Kloß die Kämpferin, die sich Ludwig gewünscht hatte, um die Niederlage der Landesmeisterschaft durch eine schwer nachvollziehbare Kampfrichterentscheidung wett zu machen. Nach nicht einmal 30 Sekunden gelang es Ludwig die Oldenburgerin im Bodenkampf mit einem Kata gatame (Schulterschärpe) zu fixieren und zur Aufgabe zu zwingen.

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Bild: Mariele Ludwig Siegerehrung

Quelle: eigene