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Sportlermami wurde zur Erfolgstrainerin

Wolfsburg Ina-Maria Schinzel gehört zu den Stützen der Judosparte des MTV Vorsfelde.

Von Katharina Pahl

 

 

Ina-Maria Schinzel trainiert die Judo-Küken beim MTV.
Ina-Maria Schinzel trainiert die Judo-Küken beim MTV.
Foto: rs24/Joachim Mottl

. Die Pokale auf der Kommode im Wohnzimmer von Familie Schinzel glänzen, als seien sie gerade frisch poliert worden. Bei den Trophäen handelt es um die neuesten und wertvollsten Errungenschaften der Judosparte des MTV Vorsfelde. Der immer größer werdende Erfolg ist eng verbunden mit dem Namen Ina-Maria Schinzel.

Vor gut 20 Jahren gründete sich diese Judo-Abteilung im Männerturnverein – Ina-Maria Schinzel saß zunächst „nur“ auf der Bank und beobachtete das Training von Sohn Swen. Bald half die Velstoverin mit, unterstützte Trainer Willi Rust. Sie übernahm in den folgenden Jahren eigene Gruppen, begleitete die jungen Mitglieder zu Wettkämpfen. 2006 schließlich machte sie ihren Trainerschein und absolvierte nach eigenen Worten das „volle Programm“, um sich die C-Trainerlizenz im Bereich Judo zu erarbeiten. „Ich war nie ein Wettkämpfer, ich bin mit den Kindern gewachsen“, berichtet die 53-Jährige, die den braunen Gurt trägt.

Täglich finden beim MTV Judoeinheiten statt. Schinzel ist für die Kleinsten zuständig – Küken nennt die gebürtige Vorsfelderin ihre Schützlinge liebevoll. Spielerisch bringt sie den Sechsjährigen diesen Kampfsport näher. „Früher starteten wir mit Vier- und Fünfjährigen. Allerdings haben die Erfahrungen gezeigt, dass wir diese Kinder zum einen verbrennen. Zum anderen ist die Motorik noch nicht so ausgeprägt“, erklärt die 53-Jährige, die zudem stellvertretende Vorsitzende und Spartenleiterin Judo im MTV ist.

Regelmäßig studiert die zweifache Mutter einen großen Ordner mit Übungen: „Die Beispiele sind sehr plastisch dargestellt“, freut sich Schinzel. Und so werden Aufgaben wie „Karl, der Klopfer“ oder die „Inselverteidigung“ dargestellt. Für jedes junge Mitglied gibt es zudem einen Kinderpass. „Hier ist zum Beispiel der Kodex aufgeführt“, berichtet Schinzel und schlägt die Seite auf: Im Judo sind Wertschätzung, Respekt, Bescheidenheit oder auch Selbstbeherrschung wichtige Komponenten. Auch Schinzel hat durch ihre gut 20-jährige Zugehörigkeit jede Menge gelernt. „Ich gehe darin auf“, sagt die gelernte Bankkauffrau mit einem Lächeln. Was die 53-Jährige enorm motiviert: Wenn die Kinder zu ihr kommen, sich bedanken und freuen.

DER WETTBEWERB

Die erste Runde der Kandidatenvorschläge ist vorbei, jetzt stellen wir Ihnen die bisher vorgeschlagenen Kandidaten vor.

Weitere Vorschläge können Sie uns natürlich immer noch zuschicken (Mail: oder Tel: (05361) 200740.

Der Wolfsburger des Jahres ist der Wettbewerb der WN für alle, die durch ihren ehrenamtlichen Einsatz die Stadt ein kleines Stückchen besser machen.

Eine weitere Triebfeder ist das professionelle Umfeld im MTV. Der Verein zählt mittlerweile zu den erfolgreichsten Judoclubs der Region. Die Frauen des Vereins gehen in der 2. Bundesliga auf Punktejagd. Auch hier hat Ina-Maria Schinzel ihre Finger im Spiel. Sie unterstützt die Sportlerinnen als Teammanagerin.