MTV 1862 e.V. Vorsfelde, 38448 Wolfsburg, Carl-Grete Str. 41
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Integrationspreis: Platz eins für die Stadtteilmütter
(amü) Geldsegen im Hallenbad: Sieben Vereine, Gruppierungen und Privatpersonen wurden gestern mit dem Integrationspreis der Stadt Wolfsburg ausgezeichnet, insgesamt 10.000 Euro gab es. Auf Platz eins: das Projekt „Interkultureller Elterntreff“ der Stadtteilmütter. Sie bekamen 3000 Euro. Die Stadtteilmütter sind Frauen mit Migrationshintergrund, die geschult werden, um Elterncafés oder Kurse in mittlerweile sechs Kitas und drei Schulen anbieten zu können. Koordinatorinnen sind Besme Sebki und Dudu Bacar. „Die Stadtteilmütter helfen dabei, dass sich Eltern und Pädagoginnen austauschen“, sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs und ergänzte: „Sie und die anderen Preisträger sind bedeutende Bausteine für die Integration und Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Wolfsburg.“ Der zweite Platz ging an Günter und Brigitte Schütte sowie Karl-Heinz Dähnhardt. Sie betreuen ehrenamtlich Kinder und Erwachsene aus dem Asylbewerberheim Fallersleben, vermitteln dort Grundlagen der deutschen Sprache. Dass sie 2500 Euro bekommen, war für Brigitte Schütte unerwartet: „Ich wusste gar nicht, dass es Geld gibt. Ich dachte nur, vielleicht fühlen sich auch andere aufgerufen zu helfen, wenn wir den Preis annehmen.“ Weitere Preisträger: der Förderverein des Integrationszentrums „MeiNZ“ (ausgezeichnet mit 2000 Euro), die DLRG-Ortsgruppe (1500 Euro), Ozana Costin (500 Euro), Claudia Schembre und die Familienbildungsstätte (sie erhielten jeweils 250 Euro).
Engagiert für Integration: Die Jury zeichnete die Preisträger 2013 gestern im Hallenbad aus. Alle bemühen sich, Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte zusammen zu bringen.Photowerk (bb)
11.12.2013 / WAZ Seite 20 Ressort: WLOK