MTV 1862 e.V. Vorsfelde, 38448 Wolfsburg, Carl-Grete Str. 41
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Nach einer kurzen Nacht in der Kurmainz Kaserne in Mainz, startete ich mit den anderen Teilnehmer des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL) in unser  Abenteuer Olympia 2012.

Während der Fahrt ins französische Calais holten wir unser Schlafdefizit auf und lernten uns gegenseitig kennen.

In Canterbury angekommen inspizierten wir unsere Unterkunft auf dem Campus der University of Kent. Es ist ein riesiges Gelände und die Häuser haben sofort einen tollen Eindruck gemacht- vor allem mit den deutschen, britischen und olympischen Fahnen, die  für uns zum Empfang auf gehangen wurden. Das Gelände der Universität dient uns als Ausgangspunkt für unsere Reisen nach London und ins südliche England.

Neben dem Erkunden des Campusgeländes, haben wir den Abend vor allem mit dem Verteilen der letzten Einkleidungsstücke verbracht und zusammen die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2012 gesehen.

Am Samstag waren wir zum Frühstücken mit dem Bundespräsidenten auf der MS Deutschland eingeladen. Während des Frühstücks ging Herr Gauck von Tisch zu Tisch und unterhielt sich mit uns. Das gefiel ihm so gut, dass er doppelt so lang wie geplant blieb und somit seine, sowie unsere Terminplanung durcheinander brachte. Am Ende des Treffens hatten wir die Möglichkeit Fotos und  Autogrammkarten zu bekommen.

Auf dem Weg nach draußen haben wir dann  noch zufällig Johannes B. Kerner getroffen.

Den Nachmittag verbrachten wir mit einer Stadtführung durch London, allerdings mal auf neuem Wege: Geführt wurden wir von gleichaltrigen, englischen Jugendlichen von der Organisation „German-UK-Connection“. Mit diesen Jugendlichen zusammen hatten wir dann auch unseren Empfang in der Deutschen Botschaft und das Fan-Fest im Deutschen Haus.

Am Montag den 30.07.12 habe ich dann zum ersten Mal in meinem Leben einen olympischen Wettkampf live gesehen. Ich hatte Tickets für das Halbfinale und Finale im Judo der Männer -73 kg und der Frauen -57kg.Die Kämpfe fanden im „ExCel“, einer Sportstätte die extra für die olympischen Spiele gebaut wurde, statt und in der auch andere Sportarten wie Boxen oder Fechten ausgetragen wurden. Leider waren zu der Zeit beim Judo  keine deutschen Athleten im Wettkampf aktiv, aber die olympische Atmosphäre war trotzdem gegeben und einfach ein tolles Gefühl.

Im Anschluss sind wir, als Überraschung von unseren Betreuern, nochmals ins Deutsche Haus zum Fan-Fest gefahren anstatt wie geplant Freizeit in London zu verbringen. Dort habe ich dann auch die beiden deutschen Judoka Tobias Englmaier  und Christopher Völk getroffen, sowie weiter Athleten vom modernen 5-Kampf, Volleyball und  Leichtathletik.

 

Die nächsten Tage werde ich wieder Wettkämpfe besuchen- und zwar Schwimmen, Turmspringen, Gewichtheben und Boxen.

Aber heute drücke ich erst mal Ole Bischof beim Judo die Daumen und genieße meinen ersten freien Nachmittag mit den anderen Jugendlichen beim Sport.

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