Die Faustballer des MTV Vorsfelde starten in die Freiluftsaison 2021. Zum Kader gehören (h. v. l.) Till Barthel, Florian Franke, Gian Rudolph, Martin Teuner; (v. v. l.) Jonas Biniek, Tim Schmidt, Nadiem Atiq und Marek Zoll. Es fehlt Christoph Kuwert-Behrenz.

VORSFELDE.  Nach dem Ausfall in der Halle ist der MTV Vorsfelde zurück im Spielbetrieb der 2. Faustball-Bundesliga. Mit zwei Neuen und einem Fragezeichen.

Die Hallensaison war coronabedingt komplett ausgefallen, doch jetzt legen die Zweitliga-Faustballer des MTV Vorsfelde endlich wieder los. An diesem Samstag (15 Uhr) steigt in Brettorf der erste Doppelspieltag der verkürzten Feldsaison in der Nordstaffel. Auftaktgegner des MTV sind Gastgeber TV II und der SV Düdenbüttel. Eigentlich sind die Eberstädter ein sicherer Kandidat für die ersten drei Plätze. In der neuen Spielzeit ist das allerdings nicht sicher…

Mit Mittelmann Marek Zoll (SV Erichshagen) und Allrounder Tim Schmidt (TSV Calw), der das Faustballspielen beim TuS Essenrode gelernt hatte, haben die Vorsfelder zwei Neuzugänge. Beide wären auch schon im Winter dabei gewesen, geben nun ein halbes Jahr später ihr Debüt. „Beide sind Verstärkungen für uns und für die erste Fünf vorgesehen“, sagt Frank Kuwert-Behrenz.

Hauptangreifer Teuner könnte häufiger fehlen

Eine andere Position bereitet dem MTV-Coach allerdings Kopfzerbrechen: die des Hauptangreifers. Hier zeigt Martin Teuner seit vielen Jahren konstant starke Leistungen. Aus privaten Gründen könnte er allerdings in der anlaufenden Saison häufiger fehlen. Im kommenden Sommer wäre er dann auch für die Ü35 spielberechtigt – ein Umbruch bahnt sich bei dem MTV-Team an, dessen Kern seit Kindertagen zusammenspielt.

Vorsfeldes Trainer baut deshalb vor, in Teuners Rolle soll Till Barthel rücken. Wenn die besonderen Trainingsbedingungen im Frühjahr etwas Gutes hatten, dann, dass Kuwert-Behrenz und die Mannschaft gezwungen waren, zwischen Mitte März und Anfang Juni maximal zu zweit arbeiten zu können. Kuwert-Behrenz sagt schmunzelnd: „Auf die Basics hat eigentlich keiner richtig Bock. Aber alle waren froh, dass überhaupt etwas möglich war.“

Erster von zwei Heimspieltagen am 24. Juli

Und so sah der Coach gute Trainingseffekte, die dazu führen sollen, dass die Vorsfelder zumindest nichts mit dem Abstieg zu tun haben. „Mit Martin sollten wir es unter die ersten Vier schaffen. Mal sehen, wie häufig er uns zur Verfügung stehen kann.“

Größter Unterschied zur Zeit vor Corona: Es gibt nur eine Einfach- statt einer Doppelspielrunde. Der erste von zwei Heimspieltagen im Eichholz ist am 24. Juli (15 Uhr). Als Topkandidaten für den Aufstieg sieht Vorsfeldes Trainer den SV Moslesfehn und den SV Armstorf. Das Ziel zum Start ist eine ausgeglichene Bilanz. „Mit 2:2 Punkten wären wir gut dabei“, so Kuwert-Behrenz.

Wolfsburger Nachrichten, 25.06.2021