Derbyzeit: Der MTV muss zunächst zum VfB (kl. Bild.).

Am 18. Dezember gibt es für die heimischen Handball-Fans eine vorzeitige Bescherung: Dann steigt in der Oberliga das Duell zwischen Neuling VfB Fallersleben und dem MTV Vorsfelde. Noch sind es gut drei Monate bis dahin, aber ein bisschen kribbelt es schon.

Ein Stadtderby – „das ist schon sensationell. Zumal ich finde, dass die Teams leistungsstandtechnisch nicht weit voneinander entfernt sind. Ich bin selbst gespannt, wie es ausgeht“, sagt VfB-Trainer und Ex-Vorsfelder Mike Knobbe. „Vorsfelde hat wieder eine sehr gute Mannschaft beisammen.“ Seit 20 Jahren sei der MTV in der Liga etabliert. „Was das angeht, haben sie einen Riesenvorsprung.“ Und auch, wenn der VfB zuletzt große Entwicklungsschritte gemacht und einiges aufgeholt hätte, eine Wachablösung wäre es für Knobbe selbst im Falle eines Derbysieges oder einer besseren Endplatzierung nicht. „Da müssen wir noch viel arbeiten, um das zu erreichen, was der MTV die letzten Jahre geleistet hat.“

Für MTV-Coach Daniel Heimann sei bis zum Derby noch Zeit. Eine große Brisanz sehe er persönlich nicht. Aber: „Es ist für die Region ist es ein Leckerbissen. Ich hoffe, dass beide Teams das Spiel nutzen, um Werbung für den Handball in der Stadt Wolfsburg zu machen. Wenn wir das im Derby zusammen mit Fallersleben schaffen, dann haben wir etwas Tolles erreicht, abseits vom Ergebnis. Aber natürlich wollen wir das Spiel gewinnen. Das steht immer auf der Agenda…“ ums

Wolfsburger Allgemeine, Seite 32, 16.09.2021