Handball-Oberliga: Vorsfelde sah Chancen nach Last-Second-Niederlage

Kein Protest: Marius Thiele (am Ball) und der MTV Vorsfelde akzeptieren die Niederlage in Hameln.foto: Britta Schulze

Vorsfelde. Der Protest ist vom Tisch, der MTV Vorsfelde akzeptiert die 29:30-Niederlage in Hameln beim Start in die Handball-Oberliga am vergangenen Samstag. In letzter Sekunde war dem MTV dabei ein Tor verweigert worden, das den Ausgleich bedeutet hätte.

Der Treffer von Hannes Bransche fiel nach Freiwurf mitten in die Schlusssirene, die nach Ansicht der Vorsfelder zu früh kam.

Gestern befand die MTV-Klubführung, dass man die Niederlage akzeptiere. Teammanager André Frerichs: „Wir hätten Erfolgsaussichten gehabt, aber wir wollten kein Fass aufmachen. Sportlich war Hameln der verdiente Sieger, wir haben in der ersten Halbzeit versäumt, uns besser in Position zu bringen, haben 59 Minuten und 57 Sekunden lang nie geführt.“

„Den Punkt“, so Frerichs, „wollen wir uns woanders wiederholen. Die Saison ist noch lang.“ Am Dienstagmittag hatte die sportliche Leitung der MTV-Handballer beraten. Frerichs: „Wenn man sieht, welche Entbehrungen alle Handballer lange durchmachen mussten, dann wollen wir uns freuen, endlich wieder spielen zu können. Da muss nicht gleich am ersten Spieltag eine Entscheidung am grünen Tisch angestrengt werden.“ rau

Wolfsburger Allgemeine, Seite 30, 22.09.2021