In der 2. Bundesliga schlagen die MTV-Faustballer Düdenbüttel klar. Gegen Brettorf reicht’s nicht.

Die MTV-Faustballer holten am Wochenende Zähler.                                               <b>Weber</b>                                              regios24
Die MTV-Faustballer holten am Wochenende Zähler.  Weber regios24

Wolfsburg Faustballer des MTV Vorsfelde waren am Wochenende im Oldenburgischen in Brettorf unterwegs. Es wurden zwei Begegnungen ausgetragen, gegen den Gastgeber aus Brettorf und gegen den Düdenbütteler SV. Mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg über Düdenbüttel und einer knappen 2:3-Niederlage gegen die Hausherren ging es mit unterschiedlichen Ergebnissen auf die Heimreise. Wichtig war den Vorsfeldern aber eines: Endlich wieder Zählbares und eine deutliche Leistungssteigerung.

MTV Vorsfelde – SV Düdenbüttel 3:0 (11:7; 11:7; 11:6). „So erwarte ich das Team. Souverän, ständig in Führung, hochkonzentriert, kämpferisch, motiviert und auf den Punkt hellwach“, resümierte der Vorsfelder Trainer Frank Kuwert-Behrenz nach einem sehenswerten und ungefährdeten 3:0-Sieg. Gegen die Mannschaft aus der Stader Region ließ der MTV nichts zu und war Chef im Ring. „Es hat richtig Spaß gemacht, zuzuschauen, denn die Vorsfelder zeigten ihr altes Gesicht.“

MTV Vorsfelde – TV Brettorf 2 2:3 (6:11; 14:12; 8:11; 11:1; 8:11) . Der Gastgeber hatte zwar gegen Düdenbüttel verloren, stellte danach aber um und ging gegen den MTV mit ehemaligen Erstligisten und Nationalspielern sowie einem veränderten taktischen Konzept an den Start.

Die Eberstädter hatten es deutlich schwerer, in die Partie zu kommen und ihr eigenes Spiel zu kreieren. Nach dem mit 6:11 verlorenen ersten Satz und einer Umstellung kämpfte sich die Mannschaft ins Match und konnte Durchgang 2 mit 14:12 für sich entscheiden. Dennoch behielten die Brettorfer ihren Matchplan bei und waren im dritten Satz mit 11:8 erfolgreich.

Der MTV reagierte. Gian Rudolph agierte im Zuspiel aus der Mitte heraus, und plötzlich war alles wie aus einem Guss. Brettorf wurde mit 11:1 absolut chancenlos an die Wand gespielt.

Der finale fünfte Satz war bis zum 8:8 nicht nur vom Ergebnis völlig ausgeglichen, sondern auch die Aktionen, die den Durchgang offen erschienen ließen. Was dann passierte, war eine Art kollektiver Rückfall. Unkonzentrierte Aktionen und leichte Fehler führten zu der 8:11-Satz- und zur 2:3-Spielniederlage.

„Schade, diese kurzen Momente des Nachlassens wurde gleich bestraft. Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Mannschaft einen komplett anderen Auftritt hingelegt hat, über weite Strecken zu alter Stärke zurückfand und so hoffen lässt, dass für die Rückrunde wieder mehr mit ihr zu rechnen ist.“

Am Samstag ist Hannover das Ziel und Empelde neben Coesfeld heißen die Gegner. red

Wolfsburger Nachrichten, Seite 31, 08.12.2021