Handball-Oberliga: MTV stark nach Stotter-Re-Start – Barsinghausen letztlich dominiert

Von Kerstin Geffers

Heimsieg mit Sorgen: Der MTV Vorsfelde (am Ball Yannik Schilling, h. Paul Mbanefo) besiegte den HV Barsinghausen in der Oberliga, Jakob Nowak (kl. Bild) verletzte sich dabei am Knie.fotos: Boris Baschin/Privat

Vorsfelde. Erfolgreicher Re-Start für den MTV Vorsfelde: Der Handball-Oberligist machte da weiter, wo er vor der Corona-bedingt vorgezogenen Winterpause angefangen hatte: mit einem deutlichen Heimsieg. Gegen Schlusslicht HV Barsinghausen gab’s ein 32:24 (11:10).

Nach dem 36:26 gegen den TV Jahn Duderstadt im vergangenen November und sieben spielfreien Wochen durfte Vorsfelde endlich wieder ein Pflichtspiel absolvieren. „Darüber waren wir total glücklich“, freute sich MTV-Coach Daniel Heimann.

Aber die lange Pause tat den Vorsfeldern zunächst nicht gut, sie kamen gegen das Schlusslicht nicht in Schwung. Und so setzte Barsinghausen die ersten Akzente, ging mit Neu-Coach Sebastian Reichardt hochmotiviert und engagiert in dieses Spiel und führte bis zur achten Minute mit 4:0. „Mit der Manndeckung für Jakob Nowak hatten wir anfänglich Probleme“, erklärte Heimann. Nach einem Vorsfelder Time-Out (10.) beim Stand von 1:5 ging aber ein Ruck durchs Team. Jetzt kämpfte sich der Gastgeber Stück für Stück heran. Fünf Minuten vor der Pause stand’s 7:7, in die Kabine ging’s dann mit einer knappen 11:10-Führung. Bitter allerdings: Für Nowak war das Spiel nach einer Knieverletzung ohne Gegnereinwirkung nach 28 Minuten beendet.

In der zweiten Hälfte startete der MTV gut. Dabei lobte Heimann ein Trio in der Defensive: „Das war ein richtig guter Innenblock mit Paul Mbanefo und Markus Thiele in Kombination mit unserem Torhüter Nick Weber.“ Ergebnis: Jetzt dominierten die Gastgeber die Partie, zogen auf 17:10 (37.) davon.

Für den verletzten Nowak agierte Hannes Bransche auf der rechten Rückraumposition: „Das hat er sehr gut gemacht und auch mit viel Selbstbewusstsein dort gespielt“, gab’s auch für den 23-Jährigen ein Trainer-Lob.

Für Vorsfelde geht es am Samstag (22. Januar, 18.30 Uhr) mit dem nächsten Heimspiel weiter, dann kommt der VfL Hameln ins Eichholz. „Da haben wir noch eine Rechnung offen“, so Heimann.

Im Hinspiel verlor Vorsfelde sehr unglücklich und umstritten mit einem Tor. Was Heimann vorm nächsten Spiel freut: „Wir haben eine Entwicklung in der Abwehr gemacht, das haben die letzten Spiele gezeigt.“

MTV: Weber, Hoch – Bransche (6), Frädermann (5), Hoffmann (9), Mbanefo (4), Nowak (2), Schilling (1), Schwarz (2), Sievert, Sperling (2), M. Thiele (1), J. Thiele

Wolfsburger Allgemeine, Seite 26, 17.01.2022