Vorsfeldes Oberliga-Handballer gastieren bei der SG Börde.

Durchsetzungsvermögen ist beim MTV Vorsfelde (Mitte) am Samstag gefragt.                                              <b>Helge Landmann</b>                                              regios24
Durchsetzungsvermögen ist beim MTV Vorsfelde (Mitte) am Samstag gefragt. Helge Landmann regios24

Vorsfelde Erst traf es Jakob Nowak, kurz darauf Jannis Thiele und zuletzt Paul Mbanefo – drei verletzungsbedingte Ausfälle hat der MTV Vorsfelde nach nur zwei Spieltagen im Januar zu verzeichnen. Der nächste Oberliga-Gegner der MTV-Handballer hat sich bisher schonen können, beide Partien der SG Börde Handball wurden verschoben. Der gastgebende Tabellenzehnte geht am Samstag (19.30 Uhr) ausgeruht und mit vollem Kader, aber ohne Matchpraxis ins Duell mit Vorsfelde.

MTV-Teammanager André Frerichs reagierte bereits, sah sich nach der Verletzung von Nowak zum Handeln gezwungen. Mitte vergangener kontaktierte und reaktivierte er Abwehr-Spezialist Thorben Günther. Der Student sprang schon im Heimspiel gegen den VfL Hameln ein. Echte Neuverpflichtungen hatte Coach Heimann nach der Nowak-Verletzung noch ausgeschlossen. Doch jetzt fehlen mit Thiele und Mbanefo weitere Spieler. Frerichs könnte noch mal aktiv werden und nachbessern, sollte sich herausstellen, dass der Kreisläufer länger aussetzen muss. MTV-Mannschaftsführer Marius Thiele sagt: „Wir sind in einer schwierigen Situation, die Ausfälle häufen sich.“

Die SG Börde hat im Jahr 2022 noch kein Spiel absolviert. Beide Partien wurden Corona-bedingt abgesagt. Das ist aktuell unkompliziert und unbürokratisch möglich – und es führt dazu, dass sich das Tabellenbild verzerrt. Hameln hat bereits zwölf Partien hinter sich, Börde steht bei neun. „Die Liga hat entschieden, dass die Saison gespielt wird. Wie bisher funktioniert es aber nicht“, sagt Thiele. „Der Verband muss Regelungen schaffen, die straffer sind.“ Willkürliche Verlegungen müssten ausgeschlossen werden.

Doch nur nachteilig ist es nicht, dass der MTV bereits zwei und Börde noch gar keine Begegnung gespielt hat. „Wir sind eher im Spielrhythmus, haben uns finden können“, sagt Thiele. In den Partien gegen Barsinghausen und Hameln sah der Mannschaftsführer bereits gute Ansätze. „Wir sind auf dem richtigen Weg.“ In Schellerten erwartet Thiele ein intensives, kampfbetontes Duell. „Börde stellt eine kompakte, harte Defensive. Das wird viel Arbeit für uns.“ kis

SG Börde Handball – MTV Vorsfelde , Samstag, 19.30 Uhr.

Wolfsburger Nachrichten, Seite 31, 27.01.2022