Blickrichtung Zukunft: Daniel Heimann (l.) hat seinen Vertrag beim MTV verlängert, der Trainer bleibt mindestens bis 2024.
Blickrichtung Zukunft: Daniel Heimann (l.) hat seinen Vertrag beim MTV verlängert, der Trainer bleibt mindestens bis 2024. © Britta Schulze

Der Trainer bleibt! Daniel Heimann hat seinen Vertrag beim Handball-Oberligisten MTV Vorsfelde verlängert. Nach teils schwierigen Wochen in Sachen Personal. Der Coach unterschrieb bis 2024, hat für die Zukunft den Drittliga-Aufstieg im Blick, aber auch den Unterbau.

Die gemeinsame Reise geht weiter! 2018 kam Daniel Heimann als Trainer zum Handball-Oberligisten MTV Vorsfelde, jetzt verlängerte er seinen Vertrag um zwei Jahres bis 2024. Die gute Nachricht gab’s pünktlich vorm Heimspiel-Hit gegen Spitzenreiter SF Söhre am Samstag (18.30 Uhr)

Die Verletzungen von Jakob Nowak und Janis Thiele, der kurzfristige Abgang von Torjäger Lars Hoffmann zu Drittligist HSV Hannover – leicht waren die vergangenen Wochen sicher nicht für den MTV und seinen Coach Heimann. Mit den Rückhol-Aktionen Thorben Günther (Standby) und Marcel Frerichs (VfB Fallersleben) gab’s wieder positive Nachrichten, die nächste folgt nun mit der Vertragsverlängerung des Trainers.

„Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Daniel. Er ist für uns nicht nur ein Trainer, sondern er arbeitet auch im Hintergrund mit Blick auf die Jugendförderung“, freut sich Vorsfeldes Sportlicher Leiter André Frerichs. Ziel des MTV wird es sein, in den nächsten Jahren den Sprung in die 3. Liga zu schaffen. „Das Team ist jung und auch die jungen Spieler werden weiterhin mit uns zusammenarbeiten. Darauf bauen wir auf“, so Frerichs. Auch der Coach selbst ist glücklich über die Entscheidung des Vorstandes: „Ich freue mich auf weitere zwei Jahre hier in Vorsfelde.“

Heimann hat aber nicht nur die Weiterentwicklung des Oberliga-Teams auf seiner Agenda stehen, auch der Unterbau soll stabilisiert werden. „Durch Corona hatten wir nicht die Möglichkeit, nachhaltig daran zu arbeiten, unsere Jugendarbeit zu entwickeln.“ Nur als Trainer der Erstvertretung sieht er sich nicht. Er möchte mithelfen, den Verein weiter aufzubauen. „Ich sehe mich in mehreren Rollen. Als Trainer und an der Seite von André beim Projekt Vorsfelde – wir möchten langfristig mehr als nur Oberliga-Handball anbieten.“

Wolfsburger Allgemeine, Sportbuzzer, 10.02.2022, Kerstin Geffers