von Frank Kuwert-Behrenz

Nach dem Landesmeistertitel in Niedersachsen und einer für die Qualifizierung zur Deutschen Meisterschaft erfoderlichen Platzierung bei den Wettkämpfen auf norddeutscher Ebene hatte die FAustballer des MTV Vorsfelde in der Altersklasse 35+ souverän die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften am 05./06.2026 in Veilsdorf erreicht.

In den vier hochklassigen Spielen der Vorrunde konnten zwei Siege, gegen SV Sömmerda und TSV Unterpaffenhofen mit jeweils 2:0 Sätzen, ein Unentschieden mit 1:1 gegen den TV 1880 Käfertal und leider eine unnötige 0:2 Niederlage gegen mitteldeutschen Meister TV Weisel eingespielt werden.

Man hatte dort im 1. Satz schon 5:0 geführt, bot dann aber die mit Abstand schwächste Leistung des Tages und musste sich zurecht mit zwei verlorenen Sätzen vom Platz schicken lassen. In der Schlussrechnung der Vorrunde wurde so mit 5:3 Punkten sicher der 3. Platz erkämpft und der Einzug ins Viertelfinale war gesichert.

Wie am Vortage hatte das Team aus der Eberstadt wieder das Eröffnungsspiel, was schon mit  09.00 Uhr sehr früh angesetzt war. Der kalten Nacht war ein feuchter Rasen geschuldet und so entwickelte sich gegen den MTV aus Rosenheim ein sehr angabenlastiges Spiel. Beide Angreifer, auf Rosenheims Seite mit Steve Schmutzler, ein Spieler der bis vor kurzem noch in der Nationalmannscht agiert hatte, und auf Vorsfeldes Seite Martin Teuner, setzten den jeweiligen Gegner mit ihren Aufschlägen unter Druck.

Die Teams waren absolut auf Augenhöhe und nur das  berühmte Quentchen Glück lies das Pendel zu Gunsten von Rosenheim mit 11:8 und 12:10 zu einem hart umkämpften Zwei-Sieg, aussschlagen.

Die Mannschaft hatte Alles gegeben, aber Rosenheim hatte an diesem Tag, in diesem Spiel den besseren Ausgang für sich. So kam es im Spiel um Platz fünf zu einer Neuauflage der verlorenen Begegenung gegen TV Weisel aus der  Vorrunde. Man hatte noch eine Rechnung und die es sei vorweggenommen, wurde beglichen. Nach drei spannenden und sehr kanppen Sätzen, ging der MTV Vorsfelde mit 11:8; 8:11 und 11:9 als Sieger vom Platz.

Fünfter bei den Deutschen Meisterschaften, mehr als nur ein Achtungserfolg, es ist ein Ausrufezeichen und  die zweitbeste Platzierung des Teams bei der insgesamt dritten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft.

Der Dank der Sparte geht an die Aktiven :

Florian Franke, Thomas Zacher, Martin Teuner,

Christoph Bohlmann, Robert Rählert und Aaron Dumke

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