Wie geht’s weiter? Auch der MTV Vorsfelde fragt.Foto: baschin

Wolfsburg/Gifhorn. Die vierte Corona-Welle rollt durch Deutschland – und sie macht auch vor dem Sportbetrieb nicht halt. Jetzt sind erste Indoor-Veranstaltungen in Wolfsburg und Gifhorn betroffen. Die Handball-Region Südost-Niedersachsen (HRSON) hat den Spielbetrieb ab sofort bis kommenden Montag ausgesetzt. Der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) lässt am Wochenende noch spielen, sucht dann das Gespräch mit seinen Vereinen.

Klar ist also: Alle Spiele in den Regionsklassen, -ligen und -oberligen der HRSON, die fürs kommende Wochenende angesetzt waren, finden nicht statt. In den nächsten Tagen gibt es dann Informationen, wie es danach weiter geht. Spiele auf Verbandsebene (Landesliga und höher) sind davon nicht betroffen.

Das Vorgehen hier bespricht der HVN mit seinen Vereinen am Montag in Videokonferenzen. Dann sind auch der VfB Fallersleben und der MTV Vorsfelde gefragt. Denn ab nächster Woche droht in Niedersachsen mit Warnstufe 2 eine weitere Verschärfung. Diese würde für den Amateurhandball dann die 2G-Plus-Regelung vorsehen. „Ob unsere Vereine das noch leisten wollen und können wird die entscheidende Frage sein“, merkt HVN-Präsident Stefan Hüdepohl an.

Im Jugendspielbetrieb (beziehungsweise bei den unter 18-Jährigen), der nach aktuellem Stand der Coronaverordnung von der Verschärfung nicht betroffen wäre, wird es ebenfalls eine Videokonferenz geben. Diese findet am Mittwoch ab 18 Uhr statt. „Auch hier wollen wir uns ein Meinungs- und Stimmungsbild von den Vereinen abholen“, sagt Jugendspielwart Olaf Bunge.

Wolfsburger Allgemeine, Seite 28, 26.11.2021