Handball-Oberliga: MTV hat es „mega erwischt“ – Schaumburg-Partie wird verlegt – Fraglich, ob es fürs Duell in Fallersleben reicht

Corona-Alarm beim Handball-Oberligisten: Vorsfeldes Trainer Daniel Heimann (2. v. l.) hat nur noch eine Handvoll Spieler zur Verfügung.foto: Roland Hermstein

Vorsfelde. Corona hatte den Kader des MTV Vorsfelde schon vorm jüngsten Spiel beim MTV Großenheidorn erreicht – jetzt hat es den Handball-Oberligisten „mega erwischt“, wie Coach Daniel Heimann berichtet. Das kommende Heimspiel gegen die HSG Schaumburg Nord ist bereits abgesagt. Zudem wackelt auch das folgende Derby beim VfB Fallersleben (2. April, 15 Uhr) aus Vorsfelder Sicht bedenklich. „Es steht auf der Kippe“, sagt Heimann.

Dass sein Team spielen will, wenn es irgendwie geht, hat es am vergangenen Samstag bewiesen. Nach sechs Corona-Verdachtsfällen im Vorfeld hatte der MTV mit nur sieben Feldspielern beim Topteam mit 22:33 verloren. Unter anderem, um „die Verzögerungen nicht noch weiter rauszuziehen“. Doch die Lage hat sich noch einmal verschlimmert. „Wir haben jetzt mittlerweile neun auch durch PCR-Tests nachgewiesene Corona-Fälle. Wir sind jetzt nur noch eine Handvoll Leute, die nichts haben“, zählt Vorsfeldes Trainer auf.

Man stehe im Kontakt mit dem Verband, dass die Zeit bis zum Derby in Fallersleben reicht, kann sich Heimann nicht vorstellen: „Ich denke nicht, dass wir das so schnell hinbekommen, dass wir wieder fit sind. Und ich möchte die Jungs da auch nicht wieder auf die Platte schicken, ohne dass die Lunge gecheckt wurde, bei dem, wo es nötig ist, der sich schlecht gefühlt hat.“ Nun müsse man schauen, wie die Heilungsprozesse verlaufen. „Es sieht aber aktuell nicht rosig aus“, sagt der Coach.

Die Handballerinnen von Drittligist VfL Wolfsburg reisen am Sonntag (15 Uhr) zur Ibbenbürener Spvg 08 – und damit zum absoluten Kellerduell. Schlusslicht Wolfsburg unterlag im Hinspiel beim aktuell Vorletzten mit 22:33, sammelte seine bisherigen drei Pluspunkte allerdings allesamt auswärts. ums/gef

Wolfsburger Allgemeine, 24.03.2022, Seite 26, Kerstin Geffers und Maik Schulze